Maria Díaz

Maria ist ein sehr warmer Mensch, auch wenn sie die vielen Jahre des Versteckens geprägt haben. Neuen Begegnungen gegenüber verhält sie sich ruhig und zurückhaltend – bis sie Vertrauen geschöpft hat und ihr herzliches Wesen öffnet. Über dieses legt sich seit einiger Zeit eine schwere psychische Erkrankung, die sich durch die unsichere Lebenssituation verschlimmert. Eine Therapie und ihre Familie helfen ihr aber dabei, wieder Mut und neue Hoffnung zu finden.

portraitverschwommen-5Maria ist in La Paz, Bolivien geboren und hat dort eine Familie gegründet. Nachdem ihr Mann von den ärmlichen Verhältnissen in die Schweiz geflohen ist, wurde sie als alleinerziehende Mutter von ihren Eltern abhängig. Kurze Zeit später hat ihr Mann die beiden noch jungen Kinder zu sich nach Basel geholt. Nach einigen Jahren hat Maria die Trennung von ihren Kindern nicht mehr ausgehalten und ist zu ihnen nach Basel gekommen. Dies war vor 17 Jahren. Seither lebt sie in engem Kontakt zu ihren Kindern, aber auch mit der stetigen Angst, diese Nähe jederzeit wieder verlieren zu können.